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Warentausch =/= Menschlich

8. September 2010 Keine Kommentare

Die „ungesellschaftliche Gesellschaftlichkeit“ (Marx) einer auf Waren-, Staats-, Subjekt- und Rechtsform basierten Gesellschaft, wird von Marx selbst bereits im berühmten Monadenzitat angerissen:

Die Freiheit ist also das Recht, alles zu tun und zu treiben, was keinem andern schadet. Die Grenze, in welcher sich jeder dem andern unschädlich bewegen kann, ist durch das Gesetz bestimmt, wie die Grenze zweier Felder durch den Zaunpfahl bestimmt ist. Es handelt sich um die Freiheit des Menschen als isolierter auf sich zurückgezogener Monade.

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Gesellschaft, die subjektlose „zweite Natur“

8. September 2010 Keine Kommentare

Das Diktum der „Geschichte als Geschichte der Klassenkämpfe“ geht davon aus, dass sich Gesellschaft als dialektischer Prozess zwischen herrschenden und beherrschten Subjekten entwickelt. Robert Kurz hingegen argumentiert, dass Gesellschaft vielmehr als „Geschichte von Fetisch-Konstitutionen“ zu verstehen sei, wobei die „zweite Natur“ des Menschen, sprich die Entkoppelung von der biologischen, instinkthaften „ersten Natur“ bereits den Grundstein einer Gesellschaft ausserhalb des Subjektes begründet: Mehr…

Schall und Form: Wertkritisches bei Tocotronic

8. September 2010 Keine Kommentare

Eine Annäherung an Form als gesellschaftliches Dispositiv, lässt sich bei weitem nicht nur durch ein friendly reading soziologischer oder psychologischer Theorie  bewerkstelligen. So die Form das bestimmente Moment unserer Gesellschaft ist, sollte sie sich auch in alltäglichen Erscheiningen, wie Kunst, Literatur und Film wiederfinden. Ein Beispiel hierfür bietet ‚Schmendi‘ in einer Rezension über die Band Tocotronic an: Mehr…